Forsythien und Kornelkirschen – zwei verlockende Optionen, wenn es darum geht deinen Garten im Frühjahr mit Farbe und Leben zu füllen. Aber welche ist besser für unsere bestäubenden Freunde und damit für die Biodiversität?
In vielen Gärten zu sehen und fast überall erhältlich. Forsythien, mit ihrem lebendigen Gelb, sind weit verbreitete Ziersträucher, die oft in Gärten und Parks zu finden sind.
Sie gehören zur Familie der Ölbaumgewächse und sind für ihre frühe und reichliche Blüte bekannt, die den Frühling mit einer Explosion gelber Blüten ankündigt.
Aber wusstest du, dass praktisch alle bei uns erhältlichen Forsythien künstlich gezüchtete Hybride sind, die sterile Blüten produzieren und somit weder Pollen noch Nektar für bestäubende Insekten liefern?
Auf der anderen Seite haben wir die Kornelkirsche, auch bekannt als Cornus mas.
Diese heimische Schönheit bietet nicht nur im Frühling für Bienen, Hummeln, Schmetterlingen & Co. Nektar und Pollen in einer atemberaubenden gelben Blüte, sondern belohnen uns und unsere Vögel im Herbst mit leckeren, essbaren Früchten.
Sie ist damit ein echtes Multitalent in jedem Garten und als heimische Pflanze in unseren Breitengraden auch sehr gut angepasst und robust.
In Baumschulen erhältlich, ist sie obendrein deutlich günstiger als die Forsythie.